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16. - 18. September 2010
Oliver Janich spricht auf Symposium der European Business School
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Oliver Janich im Interview mit Alexander Benesch
Nächstes Interview: Freitag, den 27. August ab 17.00 Uhr live auf Infokrieg.tv Per email können Sie live Fragen stellen, machen Sie reichlich davon Gebrauch!
Endspiel: Politik zum Verzweifeln

"Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss." - Friedrich II
Vor einigen Wochen ermahnte uns Frau Merkel, ihres Zeichens Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, dass wir seit vielen Jahren weit über unsere Verhältnisse gelebt haben und deshalb jetzt dringend sparen müssten. Diese Aussage der Kanzlerin kam kurz nachdem der Bundestag im Eilverfahren ein Rettungspaket in Höhe von unfassbaren 750 Milliarden Euro mit einem deutschen Anteil von 148 Milliarden Euro absegnete (Vgl. WELT, 21.05.2010). Den Parlamentariern im Bundestag und uns Steuer zahlenden Bürgern wurde dieses Rettungspaket als „alternativlos“ verkauft. Man ließ uns wissen, die Kanzlerin rette damit das Geld der Deutschen. In Wahrheit stimmte das Parlament für einen deutschen Staatsbankrott und gegen die Interessen der Bundesbürger.
Friedensfestival: Oliver Janich zum Geldwesen und Afghanistan-Krieg
Das Friedensfestival Berlin lädt vom 06. bis 08. August 2010 zu einer friedlichen Völkerverständigung am Alexanderplatz ein.
Zum zweiten Mal findet in Berlin das Friedensfestival statt. Ein Bündnis von mehr als 80 Organisationen, darunter die Partei der Vernunft, nehmen an der diesjährigen Veranstaltung teil. Hochkarätige Politiktalks, 100 Informationsstände und zahlreiche Teilnehmer lassen auf ein spannendes Wochenende blicken.
Oliver Janich, Bundesvorsitzender der Partei der Vernunft, wird am 07. August ab 14.30 Uhr auf der Hauptbühne zusammen mit Prof. Dr. Gerd Habermann über das EU-Rettungspaket und das staatsmonopolistische Geldsystem mit ihrer inflationären Geldpolitik sprechen. Prof. Habermann verurteilt das EU-Rettungspaket auf das Schärfste und sieht darin einen „Staatsstreich“ und „kollektiven Rechtsbruch“.
Gründungsmitglied der Grünen wird Landesvorstand der Partei der Vernunft

Die Gründung der Landesverbände in Köln hat deutlich gezeigt, dass wir mit der künstlichen Aufspaltung der Gesellschaft Schluss machen wollen. Immer mehr Mitglieder der etablierten Parteien entdecken die PDV als Alternative. So wurde mit Birgit Tersteegen ein Gründungsmitglied der Grünen in den Landesvorstand Nordrhein-Westfalen gewählt. Sie hat bereits vor langer Zeit erkannt, dass für die Grünen Umweltschutz und gerechte Wirtschaftspolitik zu Wahlkampfrhetorik geworden ist. Der Parteispitze der Grünen gehören Personen an, die intensive Kontakte in den Banken- und Energiesektor haben, wie ausführlich in dem Buch Das Kapitalismus-Komplott nachzulesen ist. Sehr deutlich wird das in der Beteiligung der Grünen am Klimaschwindel, der eine Erfindung der Banken- und Ölindustrie ist. BP und Shell finanzieren die Climate Research Unit, die die Daten für die Klimamodelle erst gefälscht und die Rohdaten anschließend vernichtet hat, wie wir seit dem Klimagate-Skandal wissen. Goldman Sachs und Al Gore sind an der Chicagoer Klimabörse beteiligt. CO2 ist Nahrung für Pflanzen und Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten. Das Optimum für Pflanzen liegt wesentlich höher als die derzeitigen 0,038 Prozent (1,2 Prozent davon aus technischen Emissionen des Menschen). Echter Umweltschutz orientiert sich an dem Verursacher-Prinzip. Wer den Schaden anrichtet, muss ihn auch bezahlen (Beispiel BP).
Etikettenschwindel: Wie der Sozialstaat die Gesellschaft spaltet und menschliche Grundwerte gefährdet

Hand aufs Herz, fühlen Sie sich wohl in Deutschland? Leben Sie gerne hier?
Wenn es nicht so ist und Sie dieses Land eigentlich gern verlassen möchten, wie es jedes Jahr hunderttausende Deutsche tun, woran liegt es? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht?
Um wirtschaftliche, um finanzielle Dinge kann es dabei kaum gehen. Sie müssen sich um Ihre Zukunft keine Sorgen machen! Selbst wenn Sie völlig abstürzen und Hartz IV bekommen, ist bis ans Lebensende für Sie gesorgt. Sie werden immer satt zu essen und ein warmes Zuhause haben. Wenn Sie einmal krank sind, wird man sich mit den modernsten Möglichkeiten der Medizin um Sie kümmern.
Aussichten, die den Menschen in Deutschland noch vor 60 Jahre wie die Verheißung des Paradieses vorgekommen wären – einfach zu schön, um wahr zu sein!
Das staatliche Geldmonopol verursacht Hyperinflation - Welcher Weg aus der Krise führt

Drei Kilo Geld: Geld zählen war viel zu zeitaufwendig geworden - mit einer Waage ermittelte man 1923 schneller den stetig verfallenden Wert. Geldscheine waren zur Zeit der großen Inflation von 1919 bis 1923 am Ende kaum mehr Wert als Papier. Ein Liter Milch kostete 26 Milliarden Mark, für Brot mussten die Menschen 105 Milliarden Mark zusammentragen.
Eine Gegenüberstellung der heutigen Ausprägungen in Wirtschaft, Gesellschaft u. Politik mit den Ideen der Österreichischen Schule unter der Prämisse einer wettbewerblichen Geldordnung
Die großen sozialen und ökonomischen Probleme unserer Zeit wurzeln in einem Geldsystem, einer Geldunordnung gegen die Realität, gegen wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, das Auseinanderreißen der Schere zwischen Arm und Reich, die zunehmende Verantwortungslosigkeit und auch das schwindende Wohlstandsniveau in den Industriestaaten sind darauf zurückzuführen. Geld als Schuld, das ist ein Schneeballsystem, in dem alte Schulden nur durch neue Kreditaufnahme bedient werden können, und führt, ähnlich wie beim Bakterienwachstum, zu exponentieller, am Ende explosionsartiger Geldvermehrung. Dies endet im Zusammenbruch derartig konstruierter Währungen und führt zurück zu einer wettbewerblichen Geldordnung, so wie sie die Vertreter der Österreichischen Schule seit jeher fordern.
Politisches Inferno im Schatten von Fußball-WM und Haupturlaubszeit

„Europäischer Währungsfonds“, SWIFT-Abkommen, Körperscanner, CO2 Endlager Gesetz, „Gesundheitsreform“, Machtpolitik in Nordrhein-Westfalen
Im Schatten der jüngst zu Ende gegangenen Fußballweltmeisterschaft und inmitten der Haupturlaubs- und Ferienzeit zieht über die Bürgerinnen und Bürger fast unbemerkt ein neuer demokratie- und menschenrechtsfeindlicher Sturm hinweg. Damit einhergehend werden Steuergelder in Milliardenhöhe verbrannt.
Die aktuelle Diskussion um die Schaffung eines „Europäischen Währungsfonds“ bzw. über ein „Europäisches Insolvenzrecht für Staaten“ wird konkreter. Nennen wir das Kind doch besser beim Namen. Der Vertrag von Maastricht, der gegenseitige Haftungsausschluss und die „No-Bailout-Klausel“ (Art. 125 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union) werden konsequent missachtet. Den grundgesetzwidrigen Lissabon-Vertrag möchten wir an dieser Stelle erst gar nicht erwähnen.
Weil die Rettungsaktion für Griechenland von den am Vertragsbruch Beteiligten als alternativlos dargestellt wird, müssen die Menschen in Europa wohl oder übel nicht nur auf die Einhaltung der Vertragsregeln verzichten, sondern auch ein zunehmendes Verschwinden der Gewaltenteilung auf europäischer und nationaler Ebene in Kauf nehmen. Leben wir noch in einer parlamentarischen Demokratie? Sind die Souveränität der Nationalstaaten und das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland noch von Bedeutung oder befinden wir uns in der EU nicht vielmehr bereits an der Schwelle zum Totalitarismus?
Professor Knut Löschke: Klima hängt nicht von CO2 ab – Zurück zur Vernunft in der Energiepolitik

Vortrag von Prof. Dr. Knut Löschke vom 16.6.2010 in Potsdam
Ein hochrangiger deutscher Politiker aus einer großen Volkspartei – dessen Namen ich hier nicht nennen mag – sagte jüngst bei einer ähnlich gelagerten Veranstaltung im Brustton ernster Überzeugung: „… und wenn es die Klimakatastrophe nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden, um die Menschen dazu zu bringen, Dinge zu tun, die wir für richtig halten.“ Die Grundidee dieses Satzes soll von Voltaire stammen: Wenn es keinen Gott gäbe, so müsste man ihn erfinden“; allerdings soll Voltaire auch gesagt haben: „Ja weniger Aberglaube, desto weniger Fanatismus, desto weniger Unheil“. Ich hoffe nur, dass unser Politiker dies auch wusste. Diese Aussage unseres Politikers ist so absolut zynisch, so demagogisch und offenbart – selbst wenn man sie nur einmal hört – einen höchst alarmierenden Sinn hinter all dem Gedöns von Erderwärmung, CO2 und anderen Katastrophen: arrogante Machtpolitik.
Professor Gerd Habermann auf PDV-Veranstaltung: "Euro-Rettungspaket war ein Staatsstreich"

„Die Freiheit in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise“
Am 02 Juli 2010, sprach Professor Gerd Habermann vor 50 Mitgliedern, Freunden und Interessenten der Partei der Vernunft im Hacker Pschorr Bräuhaus an der Münchner Theresienwiese, womit der Veranstaltungsraum bis zum letzten Platz gefüllt war. Er hielt einen etwa 90-minütigen Vortrag über „Die Freiheit in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise“, der um 16:30 Uhr begann. Anschließend hatte das Publikum in einem offenen Dialog die Möglichkeit, Fragen an Herrn Professor Habermann und die anwesenden Parteivorstände zu stellen. Trotz Viertelfinale der Fußballweltmeisterschaft und schönem Wetter sind zahlreiche Gäste aller Alters- und Berufsgruppen erschienen. Die Gäste fielen auf durch ihr eigenverantwortliches Interesse für Politik, die ernsthafte Sorge über das Fortbestehen unseres insolventen Staats-, Geld- und Sozialsystems, ihr Vorwissen, ihre guten und zielgenauen Fragen und vor allem durch ihren festen Willen, politisch etwas in Deutschland und Europa für mehr Freiheit zu verändern.
Die Fragen des Publikums zur „Freiheit in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise“

Partei der Vernunft veranstaltet Vortrag von Professor Gerd Habermann in München
Die allesamt konstruktiv gestellten Fragen der Gäste zeigten, dass es großen Zuspruch gibt, aber auch Skepsis. Da ich diese Fragen für das wichtigste Ergebnis des Nachmittags halte, räume ich ihnen in diesem Artikel genauso viel Platz ein wie dem Vortrag selbst. Der einzelne Bürger sollte im Mittelpunkt jeder Politik stehen.
Viele argumentierten, dass doch für sozialen Ausgleich auch weiterhin gesorgt werden müsse, z.B. damit es keine sozialen Unruhen gibt. Die Umverteilung von „Oben“ nach „Unten“ aber ist eine Illusion, da alle Steuern Kosten sind und als solche die Endprodukte verteuern, also wieder vor allem die kleinen Leute belasten. Gleichzeitig schaffen diese Kosten Markteintrittsbarrieren, da sie Menschen mit niedrigem Einkommen überproportional belasten, für diese so Vermögensaufbau erschweren, während Großkonzerne Steuern leichter umgehen und so kleine Betriebe aus dem Markt drücken können. Die Wahrheit ist, dass nur der freie Marktzugang für alle, der heute in keinster Weise gegeben ist, für sozialen Ausgleich sorgen und Wohlstand für alle schaffen kann. Wären die Steuern und dadurch erzeugten Kosten und Wohlstandsverluste niedriger, könnten sich die Menschen leicht das Doppelte bis Dreifache von ihrem Einkommen leisten. Ferner ist es eine Unverschämtheit bei einer realen Rekordstaatsquote von über 70% und exponentiell ansteigender Staatsverschuldung davon zu reden, die Steuern weiter zu erhöhen, während die staatlichen Leistungen immer mehr sinken und staatlich für nichts mehr, auch nicht für Renten und Gesundheit, glaubhaft garantiert werden kann. Noch dazu ist es ein Skandal, den Menschen 70% ihrer Arbeitskraft wegzunehmen, mit dem Vorwand der 2-3% (eine Zahl die Professor Habermann bestätigte) der Bevölkerung, die sich nicht aus eigener Kraft helfen können. Die ganze Diskussion über eventuell notwendige Umverteilung ist darum überflüssig, weil diese nur eine Minderheit betrifft, der sehr leicht geholfen werden kann und durch die Politik der Partei der Vernunft durch das Bürgergeld nach vorheriger Bedürftigkeitsprüfung bürokratisch unkompliziert auch geholfen werden wird.
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