
Ron Paul NewsNachrichten und Kommentare über den liberalen US-Präsidentschafts-
kandidaten Ron Paul Zur Übersicht

VeranstaltungskalenderLernen Sie die Menschen hinter der Partei der Vernunft persönlich kennen und besuchen Sie uns auf einer unserer Veranstaltungen – bestimmt auch in Ihrer Nähe. Zur Übersicht

PressespiegelHier finden Sie eine Auswahl an veröffentlichten Presseartikeln sowie Fernseh- und Hörfunkbeiträgen, die über die Partei der Vernunft erschienen sind. Pressespiegel

Bundestagswahl 2013Mittendrin statt nur dabei: Bewerben Sie sich jetzt als Kandidat für die Bundestagswahl 2013 oder unterstützen Sie uns als Wahlhelfer. Jetzt bewerben!
Das staatliche Geldmonopol verursacht Hyperinflation - Welcher Weg aus der Krise führt

Eine Gegenüberstellung der heutigen Ausprägungen in Wirtschaft, Gesellschaft u. Politik mit den Ideen der Österreichischen Schule unter der Prämisse einer wettbewerblichen Geldordnung
Die großen sozialen und ökonomischen Probleme unserer Zeit wurzeln in einem Geldsystem, einer Geldunordnung gegen die Realität, gegen wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, das Auseinanderreißen der Schere zwischen Arm und Reich, die zunehmende Verantwortungslosigkeit und auch das schwindende Wohlstandsniveau in den Industriestaaten sind darauf zurückzuführen. Geld als Schuld, das ist ein Schneeballsystem, in dem alte Schulden nur durch neue Kreditaufnahme bedient werden können, und führt, ähnlich wie beim Bakterienwachstum, zu exponentieller, am Ende explosionsartiger Geldvermehrung. Dies endet im Zusammenbruch derartig konstruierter Währungen und führt zurück zu einer wettbewerblichen Geldordnung, so wie sie die Vertreter der Österreichischen Schule seit jeher fordern.Funktionsweise der wettbewerblichen Geldordnung
Unter einer wettbewerblichen Geldordnung ist zu verstehen, dass sich die Menschen frei für dasjenige Geld entscheiden, welches sich aus der Summe ihrer subjektiven Einschätzungen als das beste Tauschmittel eignet. Dies wird in der Regel Gold sein, da es die in jedem Lehrbuch genannten Geld-Eigenschaften Homogenität, Teilbarkeit, Seltenheit und Haltbarkeit bestmöglich erfüllt. Für deckungsloses, mit Zahlen bedrucktes Papier würde sich allerdings niemand entscheiden. Mit Gold allein lassen sich aber noch kein vernünftiger Zahlungsverkehr und keine sinnvolle Lenkung von Ersparnissen in Investitionen organisieren. Banken als Vermittler von Transaktionen ohne physische Geldübertragung und als Finanzintermediäre wären weiterhin notwendig. Die Menschen tragen ihr Gold zur Bank und bekommen dafür frei nach Wahl Sichtguthaben auf einem Girokonto, ein Depot oder handliche Scheine und Münzen der Bank, die auf Gold lauten. All das stellt einen bestimmten Rechtsanspruch auf Gold gegenüber der Bank dar. Mit diesen Instrumenten können die Bürger, so wie bisher gewohnt, bequem bezahlen. Nur die durch Geldmengenausweitung verursachte Teuerung fällt dann weg. Denn Gold oder andere Geldstoffe, als Ergebnis der Suche im Wettbewerb nach dem stabilsten Geld, kennt keine immanente Inflation.
Der Weg zur Geldwertstabilität ist einfach, denn ein stabiles Tauschmittel setzt sich bei freier Wahlmöglichkeit und Wettbewerb schon allein deswegen durch, weil es der Unternehmens und Haushaltsrechnung optimal dient. Wer nämlich in einer inflationären Währung abrechnet, wird mögliche Gewinne überschätzen und so Fehlinvestitionen tätigen und Verluste erleiden. Wer in einer deflationären Währung abrechnet, wird Gewinne unterschätzen und so Chancen verpassen. Bei instabilem Geld muss man die Inflation oder Deflation in der Bilanz mühsam über ein Indexverfahren heraus rechnen, was derzeit zwar geschieht, aber hohe Kosten verursacht und immer ungenau bleibt.
Zurück zum Prinzip der Nachhaltigkeit
Für Ersparnisse, die die Bank an Investoren weiter verleiht, bekommen die Anleger Zinsen. Marktübliche Zinsen sind gerecht und notwendig, weil Geldverleihen immer ein Risiko und einen Verzicht auf sofortigen Konsum darstellt. Für beides muss es eine Gegenleistung geben, den Zins. Natürlich muss es dann auch eine Rechtsordnung geben, in der jeder für die freiwillig eingegangenen Risiken selbst verantwortlich ist und mit seinem Vermögen voll haftet. Derzeit realisierte staatliche Garantien und Bailouts hingegen, die vor allem über die Möglichkeit der Kreditgeldschaffung aus dem Nichts finanziert werden, erzeugen verantwortungslosen Wagemut (Moral Hazard) und damit Fehl investitionen. Beliebige Geldvermehrung ist in einer wettbewerblichen Geldordnung nicht möglich, womit dieser systematische Fehlanreiz reduziert wird. Die natürliche Vorsicht führt dann zu einem verantwortungsvollen, maßvollen und nachhaltigen Umgang bei der Kreditvergabe und Investitionstätigkeit unter Berücksichtigung der Knappheit realer Ressourcen.
Die Funktionsweise einer solchen Ordnung begründet sich durch die Bildung des Zinssatzes als freier Gleichgewichtspreis und Ausdruck der Zeitpräferenz, bestimmt durch Angebot und Nachfrage entsprechend der realen Kapitalversorgung der Volkswirtschaft. Ist reales Kapital knapp, steigen automatisch die Zinsen, so dass nur absolut notwendige Projekte durchgeführt werden. Ist reales Kapital dagegen im Überfluss vorhanden, sinken die Zinsen, sodass experimentelle Forschungs-, Entdeckungs- und Luxusinvestitionen möglich sind, die der Gesellschaft in einem dynamisch evolutionären Prozess Fortschritt in allen Lebensbereichen bescheren.
Das derzeitige Geldmonopol aber schadet allen. Denn wenn Geld durch eine Zentralbank von realen Werten entfesselt ist und der Zinssatz somit beliebig manipuliert werden kann, können die genannten gesunden Mechanismen nicht einsetzen. Im Gegenteil entstehen so wirtschaftliche und soziale Krisen, Verantwortungslosigkeit und Ungerechtigkeit. Gerade in Krisenzeiten senkt die Zentralbank Kraft ihres Monopols, begründet durch ihre keynesianische Ankurbelungsdoktrin, künstlich die Zinsen und verführt so zu Verschwendung von Ressourcen. Umgekehrt werden in Zeiten der Prosperität die Zinsen nach willkürlicher Einschätzung erhöht, ohne dass die Zentralbank Kenntnis über die wirklich freien, realen Kapazitäten der Volkswirtschaft hat. Diese Politik hemmt Innovationen und vernichtet Wohlstand. Es handelt sich dabei um eine Kapitalvernichtungspolitik und damit schädliche Fehlfunktion in der Führung eines Staates, die abgestellt werden muss.
Keine Investitionen ohne private Haftung
Die Besteuerung von nominalen, durch die Inflation verursachten Scheingewinnen und damit Substanzenteignung der Unternehmen bewirkt zudem, dass sich nachhaltige Investitionen kaum noch lohnen. Dagegen setzen sich kreditfinanzierte Desinvestitionen durch, die auf legaler Basis das Ausschütten von Scheingewinnen ermöglichen: Immobilienkredite oder Staatsanleihen beispielsweise. Diese werden von der Zentralbank (in der Rolle des Prinzipals) als Sicherheit für die Vergabe von eigentumslosem Zentralbankfremdkapital aus dem Nichts anerkannt und dürfen dementsprechend auch als „sicher“ bilanziert werden. Sie dienen als Investitionsdummies, die die Praxis, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren, erst ermöglichen. Zinsdifferenzen zwischen aufgenommenem Zentralbankkredit und weitergegebenen Krediten werden einfach als „Gewinn“ ausgeschüttet, obwohl die Rückzahlung der Gesamtforderung unsicher ist. Wenn in Folge dessen Banken Pleite gehen, geht nur eine Rechtsform pleite, die Agenten im Hintergrund verdienen daran. Am Ende trägt „der Staat“, also der Steuerzahler, auch noch die Verluste.
Höhere Eigenkapitalquoten lösen dieses Problem nicht. Ob das Kapital aus Krediten oder Einlagen von direkten Eigentümern stammt, spielt nämlich keine Rolle, solange hinter dem Kapital selbst keine voll haftenden Eigentümer stehen. Dies ist bei öffentlich geschöpftem Kreditgeld aus dem Nichts der Fall, wodurch es zu Fehlinvestitionen, Verschwendung von Kapital, Krisen und Wohlstandsverlusten kommt. Der Versuch, dieses Problem über Regulierung zu lösen, ist irrig. Am Ende müsste so die gesamte Wirtschaft planwirtschaftlich gesteuert werden. Dies scheitert, weil eine solche „Wirtschaftsführung“ die individuellen Nachfragebedürfnisse der Menschen nicht befriedigen kann. Dies ist nur durch freie Preisbildung und dadurch gelenkte, freie Investitionstätigkeit in einer Marktwirtschaft möglich. Wenn das Notenbankmonopol und damit die Kreditvergabe aus dem Nichts in sich zusammenbricht oder frühzeitig aufgegeben wird, wird dieser schädliche Prozess gestoppt. Es gibt dann keine Investitionen ohne voll haftende Eigentümer mehr.
Schädliche Kettenreaktionen und Verschwendung von Kapital werden vermieden
Gibt eine im Wettbewerb stehende Bank zu viel Sichtguthaben, Scheine und Münzen aus, so dass sie die Forderungen ihr gegenüber in eigentlichem Geld, z.B. Gold, nicht mehr bedienen kann, geht sie sofort pleite. Zudem werden die Einleger mit der Bank immer einen Vertrag abschließen, der eine gewisse Deckung, die auch 100% betragen kann, vorschreibt. Die Nichteinhaltung dieser Verträge wäre illegal und kann durch ein funktionierendes Rechtssystem problemlos verhindert werden. Eine drastische Kettenreaktion, wie im heutigen System, in dem die Banken auf die Rettung durch die Zentralbank spekulieren und von privater Haftung durch eigentumsloses Fremdkapital einer kollektivistischen Zentralbank enthoben sind, ist nicht möglich. Kettenreaktionen an sich sind in der Wirtschaft aber etwas völlig Normales. Alles im Leben ist eine Kettenreaktion. Es kommt nur darauf an, dass unrentable Betriebe und Banken möglichst früh aus dem Wettbewerb ausscheiden, so dass der Schaden und die Enttäuschung der Mitarbeiter, Kunden und Bürger, die sie verursachen, minimal bleiben.
Die heutigen Rettungs- und Stützungsmaßnahmen führen dagegen zu einer Forterhaltung und einem Ausbau unrentabler und daher wohlstandsmindernder, weil nicht an Konsumenteninteressen orientierter und damit letztendlich undemokratischer Produktionsstrukturen. Dieses System kann bei gleichzeitiger Rekordsteuerbelastung nur noch durch die ständige Subvention mit neu gedrucktem Billigkredit zum Nulltarif (versteckte Inflationssteuer) aufrecht erhalten werden. Ein kettenreaktionsartiger Super-Gau, der zu Hyperinflation, zwangsläufiger Rückkehr zu solidem Geld und damit Masseninsolvenzen führt, ist vorprogrammiert. Der Zusammenbruch wird durch immer neue Bürgschafts- und Kreditprogramme nur heraus gezögert und in seiner schädlichen Wirkung vervielfacht. Eine Subvention unrentabler Produktionsstrukturen bis an die Grenze volkswirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist in einer wettbewerblichen Geldordnung nicht möglich, da eine grenzenlose Geldschöpfung in beliebigen Mengen hier nicht machbar ist. Dadurch wird das Wirtschaften stabiler und weniger krisenanfällig. Unrentable Betriebe scheiden vereinzelt aus dem Wettbewerb aus und werden durch besser wirtschaftende Betriebe ersetzt, die die Nachfrage der Bürger besser befriedigen. Eine Zunahme von Qualität, Kundenorientierung und allgemeinem Wohlstand ist die Folge. Strukturbrüche finden nicht in Schockwellen als Massenphänomen statt, sondern dem fließenden Übergang von überkommenen Strukturen in moderne Produktions- und Dienstleistungsbetriebe wird freien Lauf gelassen. So können sich auch Arbeitnehmer leichter an neue Herausforderungen anpassen, finden schneller neue Arbeitsplätze und die Arbeit insgesamt wird sicherer.
Schädliche Monopolstrukturen hätten keine Chance
Das heutige System hingegen fördert die Bildung ressourcenverschwendender und träger Monopole, einer illegitimen Elite. Gerade Großkonzerne und Großbanken können sich leichter Zugang zu billigem Zentralbankgeld verschaffen als kleine und mittelständische Unternehmen, da sie bürokratische Anforderungen an die Kreditvergabe durch Hundertschaften an Wirtschaftsberatern und Anwälten leichter erfüllen können. So finden sie auch leichter Zugang zu staatlichen Subventionstöpfen, die wiederum meist durch Zentralbankkredite aus dem Nichts finanziert werden. Zudem ist das Erpressungspotenzial großer Betriebe gegenüber dem Staat größer, auf Rettung zu pochen („too big to fail“). Durch die Zentralbank, die Geld in beliebigen Mengen als Kredit vergeben kann, sind diesen Entwicklungen kaum Grenzen gesetzt. In der Bankenlandschaft ist so ein regelrechter Wasserkopf entstanden, der platzt, sobald die Subventionen durch Billiggeld gestoppt werden oder eben dieses Geld als Tauschmittel letztendlich zusammenbricht. Zwangsläufig werden dann die Banken auf eine Mittlerrolle als Finanzintermediär reduziert und müssen sich wieder produktiven, volkswirtschaftlich sinnvollen Tätigkeiten widmen. Auch steuerfinanzierte Subventionen sind natürlich schädlich. Nur hier merkt der Bürger sofort durch höhere Steuern (und nicht wie bei der Kreditsubvention aus dem Nichts erst später durch die Inflation), dass ihm sein Geld für unsinnige Wirtschaftstätigkeit, die nicht in seinem Interesse liegt, aus der Tasche gezogen wird. Der Bürger kann so durch demokratische Teilnahme dem Treiben rechtzeitig einen Riegel vorschieben. Die Erstempfänger des neu gedruckten Geldes profitieren ferner noch voll von der alten Kaufkraft des Geldes, während die Kaufkraft dann allmählich, sobald das Geld voll in Umlauf kommt, abnimmt. So wird realer Reichtum von „unten“ nach „oben“ verteilt (Cantillon-Effekt). Wir merken: Inflation ist der Feind der Demokratie und des freien Rechtsstaates.
Banken wird die Macht über das Geld genommen
In einer wettbewerblichen Geldordnung bieten private Anbieter kein eigentliches Geld an. Sie bieten Banknoten, Scheidemünzen und Kontoguthaben an, die auf Geld lauten. Das eigentliche Geld im Wettbewerb war bisher immer eine Größe, wie etwa Gold, auf die einzelne Menschen, Politiker oder Banken keinen Einfluss haben, und darum so sicher. Was Geld ist, entscheidet die Nachfrage, entscheiden die Geldbenutzer, die Bürger. Diese bevorzugen immer wertstabiles Geld, wodurch sich das wertstabilste Geld durchsetzen wird. Banken bieten kein eigentliches Geld, sondern Geldsurrogate an. Dies sind Forderungen, die mit realen Werten wie Gold voll hinterlegt sind. Wie bei einem heutigen Depot oder den Exchange Traded Funds (ETF), sind die Geldsurrogate voll durch Sondereigentum hinterlegt und unterliegen damit keinem Bonitätsrisiko durch die Bank. Auch die vielbeschworenen Netzwerkeffekte (d.h. je mehr Benutzer, desto beliebter) bei Geld führen nicht zu einem privaten Monopolisten, der seine „Macht“ missbrauchen könnte. Auf das eigentliche Geld haben Banken, wenn ihnen der Staat (wie derzeit) dazu keine mit Gewalt geschützten Sonderprivilegien gibt, keinerlei Einfluss. Hierüber wird demokratisch über die Wahl der Geldbenutzer entschieden.
Wettbewerbliches Geld ist transparenter und sicherer
Eine Informationsasymmetrie, die zu Marktversagen führen würde, wie sie Kritiker erwähnen, ist hier nicht im Ansatz zu erkennen. Es handelt sich im Gegenteil um eine sehr simple Angelegenheit. Gerade ETFs auf etwa Gold, die wie Geldsurrogate funktionieren, nur nicht als Zahlungsmittel umlaufen, werden ja wegen ihrer Einfachheit und Transparenz gelobt. Außerdem gibt es viel komplexere Produkte, wie Laptops oder Automobile – und die Märkte hierfür funktionieren hervorragend. Im Gegenteil dazu ist unser heutiges Geld höchst intransparent, die Geldpolitik der Zentralbank kaum zu durchschauen und unberechenbar. Dadurch dass Banknoten, Münzen und Kontoguthaben der Banken – deren Bonität, wie bei heutigen EC-Karten-Zahlungen, leicht geprüft werden kann – alle auf ein und dasselbe Geld lauten, entfallen aufwändige Such- und Transaktionskosten. Eine funktionierende Rechtsordnung sichert zudem die vereinbarte Deckung der Zahlungsmittel ab. Unterdeckung wäre schlicht illegal und als Betrug und Diebstahl strafbar. Das inflationäre, deckungslose Kreditgeld von heute erzeugt hingegen immense Such- und Transaktionskosten, da man sich ständig Gedanken über wertsichernde Investitionen machen muss, anstatt einfach nur Geld zu halten. Ferner ist es ein Mythos, dass ein sogenannter Bank Run sich auf andere, von Zahlungsschwierigkeiten nicht betroffene Banken ausbreiten und so zu einem Zusammensturz des ganzen Finanzsystems führen könnte. Im Gegenteil bekommen solide Banken neue Kunden, wenn diese eine Pleitebank verlassen. Kollektive Bank Runs sind immer ein Phänomen durch staatliche Monopolisierung angereizter, kollektiver Unterdeckung der Währungen oder Sichtguthaben aller Banken und darum in einer wettbewerblichen Geldordnung ohnehin nicht möglich.
Das Tüfteln am Staatsgeld ist zwecklos
Mit dem heutigen Geldsystem ist es wie bei so manchem öffentlichen Örtchen. Die Analyse, wer etwas Schlimmes darin gemacht hat, Schuldzuweisungen und das Austüfteln von Abwehrmaßnahmen nutzen wenig. Man muss solche Orte einfach schließen, oder aber man verschwendet weitere Ressourcen, bis das öffentliche Gut trotz aller Bemühungen doch unbenutzbar oder gar zweckentfremdet wird. Auch unser Geld wird für obskure Machtinteressen zu Lasten aller und die Täuschung der Wähler zweckentfremdet und wird bald von niemandem mehr benutzt werden. Die Flucht in Gold, Silber und ausländische Währungen stabiler und rohstoffreicher Länder als Ersatz für den Euro (und auch den Dollar) hat bereits begonnen. Da die Einsicht der Politik und vom Billiggeld abhängiger Lobbygruppen gering ist, müssen wir diesen Entwicklungen wohl bis zum bitteren Ende zuschauen und können nicht auf eine frühzeitige, stabilisierende Reform hoffen. Danach aber hat ein neues Staatsgeld keine Chance mehr. Wer würde einen Euro 2.0, oder auch eine neue D-Mark, noch annehmen? Warum auch sollten die Menschen einem neuen, deckungslosen Kreditgeld alter Bauart vertrauen? Es ist noch nie geschehen, dass ein solches Geld in einer Marktwirtschaft von heute auf morgen als Tauschmittel ernst genommen wurde und in Umlauf kam, ohne dass es nicht vorher als Geldsurrogat aufbauend auf einer wettbewerblichen Geldordnung zirkulierte, wie der Geldtheoretiker Ludwig von Mises schreibt. Investmentlegende Marc Faber sagte in der WirtschaftsWoche: „Ich traue überhaupt keiner Papierwährung. Statt auf die Rückkehr der D-Mark zu hoffen, würde ich den Deutschen empfehlen, Gold und Silber zu kaufen.“
Investmentlegende Dr. Marc Faber u. Prof. Max Otte sprechen Klartext über das Geldmonopol
Marc Faber: "Die Notenbanken sind eine Katastrophe, das ist das größte Unheil des 20. und 21. Jahrhunderts, sie werden das ganze System zum Kollabs bringen."
Konklusion
Die Nachricht, dass wir uns vom Euro, den 70% der Deutschen nie wollten, als ökonomischem Tauschmittel verabschieden können, ist schließlich eine gute Nachricht. Ein Festhalten mit Gewalt an einer solchen Pleitewährung als bloße Planrecheneinheit wäre ökonomisch und machtpolitisch kontraproduktiv. Es ruiniert die Wirtschaft und führt so politisch in die Bedeutungslosigkeit. Wir werden nach einigen Turbulenzen, gerade politischer Natur, zwangsläufig zur wettbewerblichen Geldordnung zurückkehren und steuern so auf eine neue Epoche des Wachstums, sozialen Ausgleichs und zivilisatorischen Fortschritts zu. Einzelne private Investitionen in mehrfacher Millionenhöhe, wie etwa Goldautomaten „mit deutscher Technologie und deutschem Gold“ (FAZ online, 15.05.2010) oder das letztes Jahr in München errichtete Hochleistungszentrum für physischen Edelmetallhandel von pro aurum, zeigen, dass die Menschen bereits in Bewegung sind. Die Aufgabe der Politik ist es, hierfür sichere und stabile Rechtsverhältnisse zu schaffen. Die Forderung, das Verbot anderer Zahlungsmittel als den Euro aufzuheben und im Wettbewerb stehende private Währung sofort zuzulassen, um einen möglichst gleitenden und sozial verträglichen Übergang in eine neue europäische und auch weltweite Finanzinfrastruktur zu schaffen, ist darum derzeit die wichtigste ordnungspolitische Weichenstellung.
Weiterführende Informationen:
Originaltext Smart Investor August 2010
Gold und wirtschaftliche Freiheit von Alan Greenspan
Deutscher Bundestag: Rede zum Geld-"Schneeballsystem"
Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel, Habilitationsschrift von Ludwig von Mises
Dr. Ron Paul im US Kongress: Zentralbank ist Krisenverursacher





Gold als Geld hat auch Nachteile und birgt Potentielle Gefahren
Was will ich nun damit sagen!
Sollte man sich entscheiden Alles Geld Irgendwie durch Gold abzudecken wäre das Gold der Kontrollmechanismus für den Wert des Geldes...ich hoffe hierin sind wir uns noch alle einig!
Das bedingt jetzt aber auch das Potentiell diejenigen den wert des Geldes Beeinflussen können die am meisten davon haben!
Dies bittet zumindest theoretisch die Möglichkeit der Manipulation - in dem man möglichst viel Gold aufkauft und so dem Markt entzieht dadurch die menge Verringert oder sie bei bedarf dadurch das man das Gold in den Markt wirft wieder erhöht!
Somit ist wieder eine Personen Gruppe die Möglichkeit gegeben sogenannte Booms und Busts Zyklen zu erzeugen und davon zu Profitieren!
Nicht wenige Lehnen Gold gedecktes Geld ab mit der Begründung sie sei das Zuverlässigste mittel um zur Plutokratie (Herrschaft durch die Reichen) zu gelangen, da sie in der Regel das Gold recht schnell in ihre Hände Konzentrieren können!
Wie könnte man das Verhindern?
Und was schützt unsere Uhrenkel - selbst wenn wir ein irgendwie faires Gedecktes System hinbekommen - das sie nicht später wieder von den Bankstern Betrogen und geblendet werden!
Zum kritischen auseinandersetzen und reflektieren zu dem Thema empfehle ich einen Vertreter der Gegenthese zu Hören hierbei kann der Film „The Secret of Oz“ von dem Autoren von „Money Masters“ Bill Still einen Beitrag leisten...Denke ich
Hier finden sie das Werk: http://www.youtube.com/watch?v=U71-KsDArFM
Seine These ist: „Es Kommt nicht darauf an was das Geld abdeckt es kommt darauf an wer Kontrolliert seine Menge“!
Mein Verständnis nach Durchsicht der verschiedenen Ideen ist:
Das Schöpfen von Geld an sich darf nicht einem Profitorientiertem Personen Kreis mit der Erlaubnis durch Geldschöpfen Profit zu machen übergeben werden!
Die Deckung von Geld kann auch die Wirtschaftsleistung der Gesamt Bevölkerung sein
Also das Sozialprodukt und die Bevölkerungszahl!
Mein Vorschlag besteht darin das Die Monetäre Politik als Vierte Staats Gewalt neben exekutive Judikative legislative betrachtet wird sie darf nicht direkt in der Hand der Regierung liegen.
Soll jedoch unter Transparenz Pflicht und Profit verbot durch vom Volk Gewählte Vertreter durchgeführt werden
(Sprich man nimmt den Bankern eins für alle mal die Druckerpresse weg)
Dies Monetäre Institution Schöpft nun das Geld nicht als Schuld für den Staat sondern als Guthaben
um es in den Umlauf zu Investieren also durch die ganz normalen Haushalte des Bundes und der Länder!
Bei der Bemessung der Benötigten Geldmenge ist diese Einrichtung per Verfassung an wissenschaftliche Daten und nicht an Machtinteressen gebunden Missbrauch der Monetären Einheit werden Hoch bestraft Immunität wird verweigert!
Die kosten für Gehälter und Infrastruktur sind einfache Haushaltspunkte des Bundes oder der Länder ähnlich wie Feuerwehr und Polizei auch bezahlt werden ansonsten Herrscht striktes Profit verbot!
(Niemand darf Profit machen durch die macht Geld Drucken zu dürfen also kein Zins in der Geldschöpfung)
Banken dürfen Nur noch Geld Verleihen das sie tatsächlich kontrollieren sie dürfen keinerlei Buchgeld schöpfen!
Der Staat Braucht nun einige Monetäre Werkzeuge um bei bedarf die Geldmenge zu erhöhen
oder zu senken!
Hierzu bringt Er auf der Plus Seite Geld durch den normalen Haushaltsprozess in den Umlauf auch Bedingungslose Bürgergelder könnten so einem Zweck dienen!
Auf der minus Seite kann der Staat durch Besteuern von Negativerhalten wenn nötig Geld wieder vernichten und so die Geld menge bei bedarf verringern - etwa nach dem ein Boommarkt sich zurückentwickelt hat!
Es gibt natürlich in diesem Beispiel Keine Staatsschuld denn der Staat kann sich ja nicht selbst bei sich verschulden!
Jedoch die Vielbeschworene Gefahr das der Staat sich die Druckerpresse doch unter den Nagel reißt und so eine Hyperinflation erzeugt Besteht sehr wohl!
Dennoch, bei so eine Inflation handelt es sich nur um Inflation nicht auch noch um Schuld was natürlich leichter zu Korrigieren ist als die Verflechtungen Bei Schulden Basiertem Geld wo eine Geld Reform die Gläubiger im Regen stehen Lässt!
Also ein Neustart wäre hier wesentlich einfacher und mit weniger Leid verbunden!
Es würde immer noch Gläubiger und Schuldner in der Wirtschaft geben etwa wenn ein Geldgeber
Projekte vorfinanziert und durch Beteiligung am Gewinn Profitiert!
Auch Banken würde es Nach wie vor geben auch solche die Kredite Vergeben jedoch könnten sie nur vergeben was sie tatsächlich haben ihre Verdienstmöglichkeiten wären allerdings wesentlich geringer!
Die Banker allerdings werden diesen Vorschlag nicht mögen wirkt es sich doch fatal auf ihre Profit und Macht Möglichkeiten aus! Auch das Geld für sich arbeiten zu lassen wird schwerer werden! Geld arbeitet nicht es sind immer die Hände von Menschen die Arbeit verrichten alles was jemand verdienen will muss irgend eine Belegschaft erarbeiten also ist es nicht das Geld das arbeitet!
Dennoch Glaube ich das wenn jemand Geld erarbeitet hat und es nun jemand anderem als Risikokapital überlässt hat er es Verdient dafür belohnt zu werden er muss aber auch tatsächliches Risiko tragen!
Fazit: ich denke die Geldmenge Muss sich an dem im Umlauf befindlichen Gütern und Dienstleistungen Richten und die Bevölkerungszahl spielt auch eine Rolle!
Eine effektive Monetäre Politik wäre Gut durchführbar in der vorgeschlagen Art und weiße
die Monetäre Aufsicht könnte je nach bedarf reagieren auf Entwicklungen Krisenhafte Entladungen geschehen meist nicht über Nacht und können durch permanentes Puls fühlen problemlos beobachtet werden und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden!
Diese Monetäre Gewalt würde ich in der Verfassung verankern mit möglichst deutlichen auflagen!
Gruß Denkmalnach
Nachtrag von Denkmalnach
Gold und Co halte ich nach wie vor für gute Wert Aufbewahrungsmöglichkeit
jedoch nicht für Geld !
Hier noch kurz dem Video zum direkt hier angucken:
Gruß Denkmalnach
Hallo Ralph Bärligea,
Sie schreiben: "Jeder soll frei wählen können, was er als Geld geben und nehmen will."
Führt das nicht letztlich doch zu einer zu großen Geldmengenausweitung?
Denn: Zu Beginn wären es beispielsweise nur die Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium. Dann käme jemand auf die Idee auch noch die Seltenen Erden als Geld anzubieten. Irgendwann könnte es doch auch Kupfer, Messing, Zink, Zinn usw. sein.
Ich hoffe ich habe irgendwo einen Denkfehler, weil Wettbewerb nach meiner Überzeugung immer zu besseren Lösungen führt als Monopole. Die Idee von wettbewerblichem Geld finde ich faszinierend und so wie Sie es erklären auch sehr gut nachvollziehbar.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst
"Sie schreiben: "Jeder soll frei wählen können, was er als Geld geben und nehmen will."
Führt das nicht letztlich doch zu einer zu großen Geldmengenausweitung?"
Ernst, das bedeutet, dass jeder selbst seine Hypothek aufs Haus als Geld ausgeben darf, ohne Bank.
Aber keiner muss das Geld annehmen.-))
Lesen Sie einfach mal Hochreiter bis zum Ende. Die Wiener Schule ist sich uneins :
1. Mises will Goldstandard.
2. Hayek will eine Warenreserve der Unternehmen. Er will die Misessche Deflation vermeiden.
3. Hülsmann will wie Bärligea freies Geld von jedem.
2 und 3 bedeuten unkontrollierte, also freie Geldausweitung.
Was haben Sie gegen Freiheit ?
Ich will hier ja keine Werbung für mein Buch machen. Aber ich behandle dort ALLE Einwände gegen freies Marktgeld, auch die angeblich schädlichen Zinsen, oder das angebliche Horten, die angebliche Monopolbildung, die angebliche Geldmengenausweitung usw... Ralph gibt sich hier mit Engelsgeduld alle Mühe, aber es kommen immer wieder dieselben Fragen. Unter Quellen http://www.parteidervernunft.de/wissenschaftliche-studien haben wir genügend Literatur.
Das einzige, worauf die dortige Literatur nicht eingeht, ist die angebliche Schädlichkeit des Zinses, das gibt es nur in meinem Buch, weil es libertären Ökonomen zu blöd ist, sich damit zu beschäftigen. Ich habe es aber auch hier in Postings zigmal erläutert (Stichwort Monetative). Wir kommen hier zu nichts, wenn wir jedem einzeln das Geldsystem erläutern müssen, auch wenn Ralph es dankenswerteweise immer wieder tut.
Murray Rothbards oder Roland Baaders Werke erklären alles haarklein. Auch das mit der angeblichen Geldmengenausweitung. Hülsmann ist auf englisch umsonst erhältlich. Auf deutsch aber auf jeden Fall kaufenswert (Ethik der Geldproduktion).
Aber wenn man alles in einem Satz zusammenfassen will: So lange die Bürger selbst entscheiden dürfen, gibt es keine Probleme, weil alle im Verhältnis zu ihren Bedürfnissen bestmöglich befriedigt werden. Aber um das zu glauben, muss man halt mal wenigstens ein gutes Buch lesen. Auch der angebliche NIL-Effekt ist in meinem Buch implizit drin. Ich erkläre die gesamte Wirtschaft anhand eines einfachen Inselbeispiels und mehre Hochschulprofessoren haben es dafür gelobt, dass es endlich mal einer für jeden verständlich erklärt. "Economics" (siehe links) schafft das offensichtlich auch (kenne es nicht, aber RB empfiehlt es ja).
Ralph Bärligea wird auch weiterhin die Fragen beantworten. Mein Dank auch an ihn dafür, aber wir müssen uns immer vor Augen führen: Diese paar Zeilen liest ja nur ein Bruchteil aller und es bindet unheimlich Ressourcen, also wäre es gut, wenn man sich erst die Litaratur anschaut und dann die noch offenen Frage stellt. Ich mache das zum Beispiel auch auf meinem Blog so, dass ich dort die Fragen behandle die NACH Lektüre des Buches noch offen sind. Sonst kommt man ja zu nix.
Es fällt auch auf, dass viele der Fragen schon in dem obigen Artikel geklärt sind, aber im Internet scheint es so zu sein, dass jemand nur das Stichwort liest und dann postet bevor er den Artikel überhaupt gelesen hat. (Das trifft natürlich nur auf einen Teil zu). Also bitte auch nicht sauer sein, wenn mal niemand eine Frage beantwortet, weils ohnehin schon im Artikel steht. Ich sage das nur, falls Ralph mal keine Zeit hat
Zu Cast4you: Vielen Dank für die Mühe, die Du dir gemacht hast, den Film zu synchronisieren, aber leider hast Du dir den falschen rausgesucht. Wir hatten ja schon eine Sendung zusammen und werden eine weitere zum Geldsystem machen.
Ich hab den Film jetzt durch Man kann ihn nur empfehlen, wenn man sich bereits sehr gut auskennt. Er enthält viele interessante Fakten, verdreht Ursache und Wirkung aber exakt ins Gegenteil.
Laut dem Film ist das Problem, dass die Notenbank in privater Hand ist. Zwar sagt auch der Film, dass es zu Inflation kam, wenn der Staat selber Geld gedruckt hat, das wird aber immer als Betriebsunfall geschildert.
Die im Film vorgeschlagene Lösung, die Regierung druckt einfach das Geld das gebraucht wird, hab ich in Berlin auf dem Friedensfestival mit Baron Münchhausen verglichen: Er zog sich selbst am Schopf aus dem Sumpf. Im Gegensatz zum Zauberer von Oz, ist dem Leser dabei aber klar, dass Münchhausen mit der Story lügt. Die Lügen von Baron von Trichet und Baron von Ackermann sind allerdings noch nicht aufgeflogen.
Der Autor des Films erkennt nicht, dass das Monopol das Problem ist, nicht, wer das Monopol besitzt. Ich hoffe, irgendwann gibt es einen ähnlichen Film, nur mit den korrekten Schlüssen.Im Prinzip könnte man die Bilder fast so lassen, man müsste sie nur aus Sicht der österreichen Schule neu synchronisieren.
Eine korrekte Darstellung der Abläufe bietet übrigens Hülsmanns "Ethik der Geldproduktion" mit vielen weiterführenden Quellen.
Herr Janich,
Sie machen es sich zu einfach, wenn Sie auf Literatur hinweisen.
Es gibt einen ganz einfachen Test für sinnvolle Vorschläge, kann der Vorschlagende seinen Vorschlag überzeugend auf einer Seite Papier widerspruchsfrei darstellen und stimmen seine Prämissen in der Realität.
Das erste zeigen Sie nicht, und Prämissen wie wertbeständiges Geld in einem Freien Markt oder Steuern erhöhen die Preise stimmen auch nicht.
Denn in einem freien Markt wird der Wert eines Gutes ständig neu bestimmt, und Einkommensteuern belasten zwar die Einkommen, aber nicht die Preise, weil die Preise durch die Einkommen selbst belastet werden.
Das Preisniveau auf dem Markt hängt von der quantitativen Geldmenge ab, nicht von einer qualitativen Deckung.
Und der Mittelstand auf dem Markt wird quantitativ durch negative Einkommensteuer verbreitert, die Einkommen unter Durchschnitt erhalten mehr Netto als Brutto.
Ich werde mich nach den Feiertagen hinsetzen und ein FAQ erstellen.
Wünsche zum Inhalt bitte an vorname.nachname(at)arcor(punkt)de.
Wolf von Laer beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit "Probleme des etablierten Notenbankensystems – Free Banking als Alternative?" http://www.freiheit.org/files/100/26-Notenbanksysteme-von_Laer.pdf mit einem für die PDV sehr zentralen Thema. Die Arbeit ist eine Fundgrube für Argumente für jeden PDV-ler, der zu diesem Thema in einer politischen Diskussion Stellung beziehen will. Wolf von Laers Fazit: "Die Wegnahme der Notenpresse für den Staat würde der unendlichen Ausdehnung desselben auf Kosten der eigenen Bürger Einhalt gebieten, fiskalische Vorsicht erzwingen, Kriege teuer und somit seltener werden lassen und auch die Oligopolisierung und die Macht des Finanzsektors einschränken und die Wirtschaft wieder auf eine Basis von realen Werten und Produktivität zurückführen."
Werden die USA Vorreiter bei der Einführung von wettbewerblichem Geld?
Dazu ein informatives Interview mit Ron Paul:
http://www.kitco.com/kitconewsvideo/kitco_news.htm
Ron Paul hat gute Chancen bei den nächsten Präsidentschaftswahlen als Kandidat für das Präsidentenamt nominiert zu werden. Dadurch stehen für die PDV die Chancen gut, dass auch in Deutschland das Thema "Marktgeld" in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerät und damit auch die PDV, die als einzige Partei in Deutschland, die Einführung von freiem Marktgeld in ihrem Programm hat.
Wieso die Zentralbanken weiterhin Geld drucken?
Dazu habe ich einen interessanten Vortrag von Herrn Prof. Dr. Eberhard Hamer angehört, welches um sein Buch Der Weltgeldbetrug handelt.
http://video.google.com/videoplay?docid=-5196211970033185065#
Kommentar hinzufügen