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Steuern
Subventionen auf Rekordhöhe: 164 Milliarden Euro
Das Jahr 2010 endete mit einem traurigen Rekord: Mit 164 Milliarden Euro erreichte das Subventionsvolumen in Deutschland eine neue historische Höchstmarke. Ein Ende des Subventionswahnsinns ist damit aber noch nicht in Sicht.
Die systematischen Betrugsmanöver der Finanzämter

"Ein Finanzbeamter, der im Einspruchsverfahren Steuern bewusst falsch festsetzt, begeht keine Rechtsbeugung nach StGB § 336. Allerdings hat sich der Finanzbeamte dabei an das Recht zu halten, ohne dass dieses jedoch seine vordringlichste Aufgabe ist". OLG Celle, Beschluss vom 17.04.1986 - 3 Ws 176/86
Wir leben in einer Welt der Rettungspakete, Finanzkrisen und immens wachsender Staatsverschuldung. Neben zahlreichen weiteren Missständen in Deutschland sehen wir hier die Folgen unseres fehlgesteuerten Zentralbank- und Papiergeldsystems. Viele interessierte Bürger erkennen das inzwischen.
Freiheit und Wohlstand durch Systemwettbewerb

In der Geschichte des Abendlandes sind die großen Zivilisationen aus dem Wettstreit zwischen sprachlich und kulturell homogenen Hoheitsgebieten hervorgegangen, die im ständigen Wettbewerb um Einwohner und Kapital standen. Die Machthaber konnten nur sehr begrenzt Steuern erheben und Regulierungen festsetzen, da der freie Personen- und Warenverkehr eine ständige Abstimmung mit den Füssen ermöglichte. Geschichtliche Beispiele für aus Systemwettbewerb hervorgegangene Hochkulturen sind die griechischen Stadtstaaten der Antike, die sieben Hügel Roms, die italienischen Stadtstaaten der Renaissance oder auch die 13 nordamerikanischen Kolonien.
Warum Hartz 4-Empfänger den Spitzensteuersatz zahlen
Die Ein-Drittel-Nettogesellschaft: Welche Werte haben wir noch?
Ein fataler Irrtum unserer Zeit, der auch noch von etablierten Politikern gerne immer wieder neu verbreitet wird, ist, dass eine Umverteilung von „Oben“ nach „Unten“ durch überproportionale Besteuerung der sogenannten „Besserverdiener“ möglich wäre. Tatsächlich aber spaltet die Praxis immer höherer und komplexerer Steuern, Abgaben und bürokratischer Hürden die Gesellschaft weiter in Arm und Reich, zerstört die materielle Grundlage für Familie und Mittelstand und schmälert den Wohlstand aller.
Nichts anderes erleben wir. Die Steuern sind absolut und relativ so hoch wie noch nie und sprengen einen Rekord nach dem Anderen. Gleichzeitig geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, die Realeinkommen sinken und sogar die staatlichen Leistungen gehen ebenfalls zurück, während gleichzeitig die Geburtenraten eingebrochen sind. Dies bestätigen uns so gut wie alle wissenschaftlichen Studien zu diesen Themen.
Wann kommt die Mauer 2.0?

Diese Zahl ist ein wahrer Schocker: 734.000 Menschen sind im vergangenen Jahr aus Deutschland ausgewandert. In Worten: SIEBENHUNDERTVIERUNDDREISSIGTAUSEND Menschen, in einem Jahr! Die Zahl wird überdeckt, weil fast ebensoviele eingewandert sind. Die Einwanderer sind aber nicht das Problem. Sie haben sich offensichtlich verbessert, weil es in ihrem Land noch schlechter aussieht. Viele davon sind wahrscheinlich einfach in die Sozialsysteme eingewandert, was rational ist, oder ihr eigenes Land ist aus verschiedensten Gründen noch weniger attraktiv als Deutschland.
Warum ist diese Zahl so schockierend? Jeder weiß, wie schwerwiegend so eine Entscheidung ist. Wer auswandert verlässt sein Land, seine Kultur, seine Sprache, seine Familie, seine Freunde. Um zu so einem Entschluss zu kommen muss sehr viel passiert sein. Die Auswanderer gehen sicherlich nicht in ein Land mit höheren Sozialleistungen, denn ein solches Land gibt es nicht. Sie verlassen ihre Heimat, weil sie keine Chance mehr sehen mit ehrlicher Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Inzwischen müssen deutsche Bürger – wenn alle Steuern und Abgaben berücksichtigt werden - zwei Drittel ihres Einkommens beim Staat abliefern. Dieses Geld kommt allen möglichen zu Gute, Großkonzernen per Subvention, Menschen, die nicht arbeiten (sowohl denjenigen die eigentlich arbeiten wollen, als auch denjenigen die nicht wollen), Erneuerbare Energien-Schwindlern, Bürokraten, Erschleichern staatlicher Leistungen, dem System an sich.
Der Weg in den Totalitarismus und der Verfall des Rechtsstaates
«Der Schutz der finanziellen Privatsphäre ist die Folge eines elementaren Rechts auf Eigentum, das mit allen Mitteln und aller Kraft zu verteidigen ist.»

Eine Gesellschaft, die den Schutz der Privatsphäre leichtfertig aufgibt, weil Staatskassen Not leiden oder der Verdacht besteht, dass Steuerpflichtige gegenüber den Behörden nicht alles deklarieren, droht in den Totalitarismus abzugleiten. Die Bürger leben nicht für den Staat, sie sind nicht primär Steuerzahler, sondern freie Menschen. Als freie Menschen haben sie ein Recht auf Leben, Eigentum und Privatsphäre.
Der Staat darf nur in gravierenden Fällen in die Privatsphäre eingreifen. Sonst gilt: Schnüffeln und Sich-Einmischen verboten. Ausdruck findet dieser Schutz unter anderem im Bankgeheimnis, weil man anhand finanzieller Transaktionen fast alle Handlungen eines Menschen verfolgen kann. Beim Bankgeheimnis geht es um den Primat der Bürger vor dem Staat und den Vorrang des Individuums vor der Mehrheit.
Rekordverschuldung erfordert Rekordentstaatlichung

„Der Staat ist so fett wie nie" titelte der ÖkonomenBlog am 15. Mai 2009 und betonte richtigerweise, dass mit Einnahmen in Höhe von 561 Milliarden Euro (561.000.000.000 Euro!) 2008 ein absolutes Rekordjahr war. Im Vergleich zu 2004 verfüge der Staat über 268,7 Milliarden zusätzliche Einnahmen. Der Grund sind Steuererhöhungen, allen voran die um 3 Prozentpunkte erhöhte Mehrwertsteuer. Zweifelsohne hat Gerard Bökenkamp mit seinem Beitrag in Die Freie Welt Recht: Das Problem liegt darin, dass mit dem Geld (erneut) die Ausgaben erhöht, aber weder Steuern gesenkt noch Schulden abgebaut wurden. Vielmehr sehen die Pläne von Finanzminister Steinbrück, wie bei allen seinen Vorgängern seit den 70er Jahren, eine Rekordverschuldung vor. Von 2010 bis 2013 sollen 310 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen werden.
Flat Tax - transparent, sozial und gerecht!
Wenn es die Bundestagswahl 2005 nicht gegeben hätte, würde man denken man müsste gar nicht erläutern warum ein einheitlicher Steuersatz gut für alle Menschen ist. Aber ein skrupelloser und gleichzeitig genialer Wahlkämpfer Gerd Schröder schaffte es, das Modell und die Person Paul Kirchhof so zu verunglimpfen, dass die Wähler Nein zu seinem Konzept sagten.
Erster Vorwurf: Eine Flat-Tax wäre sozial ungerecht. Zunächst waren die Beispielrechnungen der SPD falsch (Lügen und Manipulation gehören seit Jahrzehnten zum Werkzeug der Parteien, das wird sich durch uns ändern). Letztendlich würden auch die Geringverdiener aufgrund des hohen Freibetrages entlastet.
Kiel bestätigt unser Modell
Vernünftige Steuern
Der neueste Subventionsbericht des Kieler Institutes für Weltwirtschaft bestätigt meine lange vertretenen Thesen. Laut der Studie von Alfred Boss und Astrid Rosenschon betrugen die Subventionen im vergangenen Jahr 143,1 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Einnahmen aus der Lohn- und Einkommensteuer betrugen 2007 nur 205 Milliarden Euro.
Da ein Teil der Subventionen Steuererleichterungen darstellen stehen aber „nur“ 124 Milliarden Euro für die Senkung der Einkommenssteuer zur Verfügung. Immerhin könnte damit der Eingangssteuersatz auf 8,87 und der Spitzensteuersatz von 26,6 Prozent sinken. Das entspräche – hätten wir einen linearen Steuertarif - in etwa einem einheitlichen Steuersatz (Flat Tax) von 17 Prozent! Würde man darüberhinaus einen Großteil der Sozialleistungen zu einem einheitlichen Bürgergeld zusammenfassen, könnte die Einkommenssteuer sogar auf Null sinken. Das kling doch vernünftig, oder?
Kirchhof für Vernunft
Das Plädoyer von Professor Paul Kirchhof in der Welt für die 25 Prozent-Flat-Tax ist im Prinzip eine Wahlrede für die Partei der Vernunft. Auszug: "Ab 1.1. 2009 werden wir eine Flat Tax von 25 Prozent haben – allerdings nur für die Einkünfte aus Kapitalvermögen. Das ist ein Durchbruch. Dann stellt sich nämlich die Frage, ob für Einkünfte aus Arbeit noch Raum ist für 42 Prozent. Die politische Vernunft und der verfassungsrechtliche Gleichheitssatz werden dafür sorgen, dass dieser große Schritt, den das Parlament nun vollzogen hat, in naher Zukunft für alle Einkunftsarten gilt."




