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„Die Freiheit in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise“ - Partei der Vernunft veranstaltet Vortrag von Professor Gerd Habermann

Herr Professor Gerd Habermann wird am Freitag, den 02. Juli 2010 um 16:30 Uhr im Hacker-Pschorr Bräuhaus an der Theresienhöhe 7 in München einen Vortrag über „Die Freiheit in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise“ halten.

Alle unsere Mitglieder und interessierten Gäste sind herzlich eingeladen und können sich über unser Online-Formular für die Veranstaltung anmelden! Nach dem Vortrag bieten wir die Gelegenheit, Fragen an Herrn Professor Habermann und den Parteivorstand zu stellen.

Herr Habermann lehrt an der Universität Potsdam, ist Wirtschaftsphilosoph und für seinen unermüdlichen Einsatz für Freiheit und liberale Ordnungspolitik bekannt. Er ist regelmäßiger Gastautor für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Neue Züricher Zeitung und Die Welt. Als Vorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V., Direktor des Unternehmerinstituts „Die Familienunternehmer“ und Mitglied der Mont Pèlerin Gesellschaft, pflegt Professor Habermann langjährige Kontakte zu Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, setzt sich bundesweit und international für die Freiheit ein und genießt weltweite Anerkennung.

Herr Professor Habermann wird uns in seinem Vortrag zeigen, wie die angeblich gut gemeinte monopolistische Sozialstaatsbürokratie sich in Wirklichkeit zwischen die Menschen stellt, ihnen die Mittel raubt, Eigeninitiative und soziale Projekte verdrängt und letztendlich eine Entsolidarisierung der Bürger bewirkt und dabei nur Lobbyisten-Interessen bedient. Nichts anderes erleben wir: Bei immer höher werdender Rekordsteuerbelastung geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander und die Geburtenrate sinkt, was zahlreiche Forschungsinstitute bestätigen. Kranken- und Rentenkassen sind chronisch unterfinanziert. Gleichzeitig nimmt das gelebte Miteinander der Menschen immer weiter ab, während Egoismus und Materialismus zunehmen.

Das Finanzsystem ist die am stärksten staatlich regulierte Branche überhaupt. Das Geld-, Zins- und Kreditmonopol hat der Staat über die Zentralbank und die deckungslose, unbegrenzte Geldschöpfung aus dem Nichts. Gerade deswegen kam es zum Crash, zu staatlich gelenkten Fehlinvestitionen und einer Überschuldungsklemme von Privatpersonen, Unternehmen und Staaten! Die Ständegesetzgebung, in der Banken- und Großkonzerne über spezielle Rechtsformen Sonderprivilegien genießen, hat die private Haftung ausgehebelt und ein zum Scheitern verurteiltes System der Verantwortungslosigkeit geschaffen, das nachhaltiges Wirtschaften verdrängt und die Praxis Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren begünstigt.

Über diese Zusammenhänge wird uns Professor Habermann aufklären und zeigen, dass in letzter Konsequenz nur eine wettbewerbliche Geldordnung, also die Abschaffung der Sonderprivilegien für Banken und des Geldmonopols, ein stabiles und funktionierendes Tauschmittel für Europa und den internationalen Handel schaffen kann und faires, nachhaltiges Wirtschaften erst ermöglicht. Es wird gezeigt, welche ordnungspolitischen Maßnahmen in der aktuellen Situation konkret notwendig sind, um Freiheit und Prosperität auch weiterhin zu garantieren.

Professor Habermann wird uns aber als Wirtschaftsphilosoph und bekennender Christ auch ein optimistisches und zuversichtliches Bild von Freiheit zeigen, das eben nicht Unsicherheit, sondern Glück, Selbstbestimmung, Verantwortung, Miteinander und soziale, sowie ökonomische Ordnung und am Ende auch Wohlstand für alle bedeutet. Was sind die Werte von Freiheit und Marktwirtschaft? Warum sind auch Dinge wie Kultur, Bildung und Solidarität ohne Freiheit undenkbar? Freiheit kann am Ende nicht aus ökonomischen Gründen im Einzelfall, sondern nur als Grundprinzip verteidigt werden!

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung. Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum, Ihre Fragen und einen anregenden Dialog!

Veranstaltungsort

Seite von Prof. Habermann
Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e. V.
ASU - Die Familienunternehmer
The Mont Pelerin Society